Knie

Das Kniegelenk ist mit den zahlreichen Bändern und seiner Muskulatur das größte Gelenk des menschlichen Körpers. Es verbindet unsere zwei längsten und stärksten Knochen miteinander, den Oberschenkelknochen und das Schienbein. Das Knie ermöglicht uns das Sitzen, Laufen, Springen, Schwimmen und dynamische Belastungen.

Durch die täglichen Belastungen können im Lebensverlauf häufiger Probleme in Form von Schmerzen oder Bewegungseinschränkungen auf. Im Folgenden sind einige dieser Verletzungen aufgelistet. Sie erfahren dort alles über die Ursachen und die Behandlungen im gelenkwerk Weiberlenn.


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Knie | gelenkwerk Weiberlenn

Unsere Leistungen im Überblick:
Die Menisken agieren wie eine Art Puffer und ermöglichen dadurch eine gleichmäßige Druckbelastung und Übertragung der Kraft. Langfristige Überlastung der Knorpelscheiben, entweder durch sportliche Aktivität oder durch einen Beruf, der die Knie übermäßig beansprucht hat oft eine Meniskusverletzung zur Folge.
Vor der eigentlichen Untersuchung steht die Befragung des Patienten nach seiner Krankengeschichte. Interessant für den behandelnden Arzt sind hier vor allem frühere Verletzungen, aktiv betriebene Sportarten und evtl. auch der ausgeübte Beruf – sollte dieser das Knie übermäßig beanspruchen.
Eine Meniskusverletzung führt zu einer fortschreitenden Schädigung von Knorpel- und Knochenmaterial und kann Auslöser einer Kniearthrose sein.
Eine arthroskopisch durchgeführte Knorpelglättung, das Vernähen des Meniskus oder das Einbringen eines Implantats sind die gängigen operativen Behandlungsmethoden bei einer Meniskusverletzung.
Bei übergewichtigen Menschen sind die Gelenke deutlich mehr belastet als bei anderen. Eine Kniearthrose kommt bei ihnen daher wesentlich häufiger vor. Doch eine Kniearthrose ist bei vielen Menschen auch einfach nur eine Alterskrankheit oder sie entsteht durch eine Sportverletzung. Insbesondere im Anfangsstadium kann eine Kniearthrose schmerzfrei verlaufen, doch später können auch Schmerzen im Knie auftreten. In jedem Fall ist bei Verdacht auf eine Arthroseerkrankung eine sofortige Behandlung vonnöten, um eine Versteifung und einen Ausfall des Kniegelenks zu verhindern.
Der Arzt ermittelt Eckdaten wie Krankheitsvorgeschichte, Lebens- und Ernährungsweise sowie ob ähnliche Fälle in der Familie aufgetreten sind und damit möglicherweise eine erblich bedingte Arthrose vorliegt. Um mögliche Fehlstellungen wie einen Beckenschiefstand, Muskelschwächen oder Schonhaltungen zu erkennen, erfolgt eine körperliche Untersuchung. Hat sich der Verdacht auf eine Arthrose des Kniegelenks erhärtet, wird eine Röntgenuntersuchung durchgeführt.
Eine Sonografie ist eine gute Ergänzung zur Röntgenuntersuchung, da sich mit Ultraschall die Weichteile wie Muskeln und Kapsel gut darstellen lassen.
Handelt es sich um eine altersbedingte Arthrose, werden Maßnahmen gesetzt, um die Symptome der Arthrose im Knie zu lindern. Eine Kniearthrose, die sich in kurzer Zeit immer weiter verschlechtert, muss jedoch durch eine Beseitigung der Ursachen behandelt werden. Gewichtsreduktion ist eine wichtige therapeutische Empfehlung. Injektionen mit Hyaluronsäure, autologem konditioniertem Plasma oder Orthokin können eine Knorpelregeneration unterstützen. Zeitgleich sollte mit einer Physiotherapie zur Kräftigung der Muskeln rund um das Knie begonnen werden. Bei fortgeschrittenem Knorpelabbau ist eine Operation vonnöten. Je nach Erkrankungsstadium werden dabei Knorpelzellen transplantiert oder künstliche Knieprothesen eingesetzt, die die Funktion des Knies übernehmen.
Ein Knorpelschaden am Knie kann durch eine akute Verletzung und durch jahrelange Fehlbelastung der Kniegelenke entstehen. Mit zunehmendem Verschleiß verursachen diese bei betroffenen Patienten Schmerzen. Folgeerkrankungen können nur durch die ursächliche Behandlung des Knorpelschadens verhindert werden.
Als erstes wird eine Röntgenaufnahme erstellt, um sich ein Bild vom Zustand des Knorpels zu verschaffen. Auf diesem erkennt man, ob eine Verschmälerung des Knorpels vorliegt. Zusätzlich gibt das Kernspintomogramm (MRT) die Möglichkeit, die Knorpelveränderungen einzuschätzen sowie die knöcherne Beteiligung und etwaige Begleitverletzungen vor einem geplanten operativen Eingriff sicherzustellen.
Je nach Erkrankungsstadium bieten sich sowohl konservative als auch operative Behandlungsmethoden an. Medikamente, Injektionen und krankengymnastische Übungen können einen fortschreitenden Knorpelschaden am Knie stoppen. Bei Defekten, die bereits bis zum Knochen reichen, ist eine Operation angeraten. Mit Hilfe einer Kniearthroskopie können Knorpelzellen transplantiert und freie Gelenkkörper entfernt werden.
Ein Kreuzbandriss kann insbesondere aktive Menschen treffen. Häufig Ursache für einen Kreuzbandriss am Knie sind Sportarten, die die Beine und die Kniegelenke stark beanspruchen. Die Fähigkeit sich schmerzfrei zu bewegen wird deutlich eingeschränkt. Es kommt zu einer sichtbaren Schwellung des Kniegelenks und mitunter zu starken Schmerzen im Knie. Oft macht sich die Kreuzbandruptur durch einen kurzen Schmerz bemerkbar, begleitet von einem hörbaren Knallgeräusch.
Anhand der vorhandenen Kniebeschwerden, kann der Arzt die Diagnose stellen. Um Frakturen ausschließen, kommt zusätzlich zur äußeren Diagnose eine Röntgenuntersuchung des Knies zum Einsatz. Ein MRT ist geeignet, um die Kreuzbandruptur selbst nachzuweisen.
Je nach Situation eines Patienten wird eine Kreuzbandruptur operativ oder konservativ behandelt. Das Trainieren der Muskeln kann die Stabilität im Kniegelenk wiederherstellen und die Fehlfunktion der Kreuzbänder kompensieren. Bei sportlich aktiven Menschen ist meist eine operative Behandlung angeraten. Bei einer arthroskopischen Kreuzbandplastik wird das verletzte Kreuzband entfernt und durch ein Implantant aus körpereigenem Gewebe ersetzt. Dazu stehen verschiedene differenzierte Operationsmethoden zur Verfügung.
Eine Patellaluxation beschreibt die Ausrenkung der Kniescheibe und wird in den meisten Fällen durch eine leichte Fehlstellung des Ober- und Unterschenkels hervorgerufen. Sehr selten kann sie auch nach einem Unfall auftreten.
Die Patellaluxation ist meist auf den ersten Blick diagnostizierbar. In diesen Fällen gilt es die Krankengeschichte ausführlich zu erläutern und es ist eine genaue körperliche Untersuchung durchzuführen. Dazu werden Röntgenaufnahmen des Kniegelenkes erstellt und bei Verdacht auf eine Patellaluxation zusätzlich eine Aufahme via MRT.
Eine Fehlausprägung der Kniescheibe ist behandlungsbedürftig, da es sonst zu einer wiederholten Luxation kommen kann. Die operativen Maßnahmen bestehen darin, den gerissenen bzw. überdehnten Halteapparat der Kniescheibe durch eine primäre Naht oder plastische Rekonstuktion bzw. Ersatzplastik zu rekonstruieren und somit die freie Funktion wieder herzustellen und Folgeschäden auf das minimale Maß zu beschränken.
Schleimbeutel dienen als eine Art Polster, die das Kniegelenk vor Überlastung und Verletzung schützen. Sind diese allerdings aufgrund einer Fehlstellung der Beine oder durch monotone Bewegungen anhaltender Belastung ausgesetzt, kann eine Schleimbeutelentzündung am Knie entstehen. Als Auslöser kommen auch Unfälle oder Infektionen in Frage. Die Folgen sind Schwellungen und Schmerzen.
Mit Hilfe der körperlichen Untersuchung kann der Arzt vor allem typische Anzeichen der betroffenen Stelle wie Schwellung oder Schmerzen diagnostizieren. Falls die Gründe für die Entstehung einer Schleimbeutelentzündung unklar bleiben, kann eine Sonographie eventuell Klarheit bringen.
Als Sofortmaßnahmen kommen bei einer Schleimbeutelentzündung meist konservative Therapien zum Einsatz. Physiotherapeutische Krankengymnastik, Moorpackungen oder eine Stoßwellenbehandlung sind einige der nicht operativen Methoden. Sie alle versprechen eine rasche Linderung der von der Schleimbeutelentzündung verursachten Schmerzen. Die chronische Schleimbeutelentzündung wird operiert, um immer wiederkehrende Rezidive zu vermeiden. Auch ist es wichtig mögliche Ursachen der Schleimbeutelentzündung zu beheben.
Eine schmerzende Kniescheibe ist ein alltägliches Krankheitsbild, von dem sehr viele Menschen, zumindest zeitweise, betroffen sind. Davon betroffen sind in erster Linie sportlich aktive junge Leute und Menschen, die beruflich viel knien. Die Folge sind Schmerzen auf beiden Seiten des Knies bei Belastungen.
Bei Knieschmerzen eine korrekte Diagnose zu stellen ist eine Herausforderung für jeden Orthopäden, da immer mehrere Ursachen in Frage kommen. Nicht selten handelt es sich bei den Auslösern um eigenständige Knieerkrankungen, die unterschiedlich therapiert werden müssen.
In Frage kommen:

  • Luxationen
  • Beschädigungen am Knorpelgewebe
  • Beinfehlstellungen
  • Plattfußerkrankungen
  • Erkrankungen als Folge eines Unfalls
So vielfältig wie die Ursachen von Knieschmerzen, sind auch deren Behandlungsmöglichkeiten. Physiotherapie kommt ebenso in Frage wie eine medikamentöse Behandlung, orthopädische Schuhe ebenso wie Kältetherapie. In schwerwiegenden Fällen kann eine operative Behandlung nötig werden, der eine eingehende Untersuchung der genauen Ursachen der schmerzenden Kniescheibe vorangeht.