Fußballerverletzungen


Kreuzbandriss bei Nikas Süle – Der Experte Helmut M. K. Weiberlenn erklärt die wichtigsten Fakten

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Der U-21-Nationalspieler Niklas Süle von 1899 Hoffenheim hat sich beim Heimspiel gegen Frankfurt das vordere Kreuzband am linken Knie gerissen. Aufgrund dieser Verletzung wird er in dieser Saison wohl leider nicht mehr zur Verfügung stehen. Doch wie entsteht ein Kreuzbandriss eigentlich und wie wird dieser behandelt? Der Spezialist aus dem gelenkwerk Weiberlenn Hamburg, Helmut M. K. Weiberlenn, beantwortet die wichtigsten Fragen.

Was ist ein Kreuzbandriss?

Der Kreuzbandriss gehört zu den häufigsten Sportverletzungen, da bei den meisten Sportarten die Knie stark belastet werden. Aufgrund der sehr komplizierten Bänder-Konstruktion ist das Kniegelenk sehr verletzungsanfällig. Innerhalb des Knies verlaufen die beiden Kreuzbänder über Kreuz, daher auch der Name. Sie verbinden die Unterschenkel- mit den Oberschenkelknochen. Zusammen mit den Seitenbändern sorgen sie so für die Stabilität des Knies. Das vordere Kreuzband trägt dabei eine größer Last, wodurch es von Verletzungen häufiger betroffen ist. Bei dieser Verletzung werden meist auch noch andere Kniestrukturen, wie Außen- oder Innenband oder sogar der Außenmeniskus verletzt. Typisch ist in diesem Bereich eine Verletzungs-Kombination aus Innenband, Innenmeniskus und vorderem Kreuzband.

Wie wird ein Kreuzbandriss diagnostiziert?

Direkt nach dem Unfall, wenn die Schwellung noch nicht so stark ausgeprägt ist, wird für die Diagnose der sogenannte Schubladentest angewendet. Dabei handelt es sich um einen Funktionstest, wodurch überprüft wird, ob sich der Oberschenkel abnorm zum Unterschenkel verschieben lässt. Ist das der Fall, deutet das auf einen Kreuzbandriss hin. Dieser Funktionstest kann aber nur direkt durchgeführt werden, da die immer stärker werdende Schwellung dies nicht mehr möglich macht. Beim Arzt sollte dann direkt eine Kernspintomographie durchgeführt werden. Darüber kann herausgefunden werden, ob der Bandapparat verletzt wurde. Die PECH-Formel hat sich zudem als Sofortmaßnahme bewährt. Diese besteht aus einer Kühlung des betroffenen Bereichs, Hochlagern des Beines und Kompressionen. Durch die Kühlung wird das Zusammenziehen der Blutgefäße begünstigt, so das ein weiteres Einbluten in das Gewebe verhindert wird. Zudem wird so die Schwellung im Allgemeinen verringert.

Wie sieht die Behandlung im gelenkwerk Weiberlenn aus?

Die Behandlung kann entweder operativ oder konservativ erfolgen. Das hängt von den individuellen Gegebenheiten ab. Ein Sportler, der möglichst schnell wieder einsatzfähig sein muss, wird in der Regel die operative Behandlung bevorzugen. Bei der konservativen Behandlung wird das Knie mittels Krankengymnastik behandelt. Falls das Knie nach ca. 6 bis 8 Wochen schmerzfrei ist und nicht mehr gereizt ist, dann können wieder leichte Sporteinheiten durchgeführt werden, zum Beispiel in Form von Joggen. Die Heilungsdauer beläuft sich bei einer Operation auf ca. 6 Wochen. Dabei findet die Operation ca. 4 bis 6 Wochen nach dem Trauma statt, da so keine Reizungen mehr im Knie vorhanden sind.

Wie kann diese Verletzung vorgebeugt werden?

Grundsätzlich ist es schwer einen Kreuzbandriss vorzubeugen. Trotzdem kann die Stärkung des Muskelgewebes als Verletzungsprävention dienen. Ideal ist hier eine Kombination aus Übungen im Bereich der Koordination und ganz klassischen Langhantelübungen. Optimal sind auch einfache Übungen in Form von Kreuzheben und Umsetzen oder Kniebeugen. Das Kreuzheben wird so bevorzugt mit Langhanteln ausgeführt, wobei beim Umsetzen Kurzhanteln benutzt werden. Durch diese Übungen werden die Rumpfmuskulatur, die Stabilisierungsfähigkeit und die Koordination der Extremitäten geschult.

Kreuzbandriss behandeln bei Helmut M. K. Weiberlenn in Hamburg

In unserem gelenkwerk Weiberlenn in Hamburg sind wir auf jegliche Form von Sportverletzungen spezialisiert. Dank unserer langjährigen Erfahrung und der fundierten Ausbildung kümmern wir uns umfangreich um die Diagnosestellung, Behandlung und Nachbehandlung der Verletzungen. Vereinbaren Sie direkt einen Termin und lassen sich sich beraten.