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Leistenverletzung bei Lustenberger: Wie wird sie therapiert?

Leistenverletzung Lustenberger | Gelenkwerk Weiberlenn Hamburg

Der Kapitän von Hertha, Fabian Lustenberger, erlitt bein Spiel gegen Hannover eine Muskelblessur im Adduktoren-Bereich vom rechten Oberschenkel. Eine Diagnose konnte erst nach dem MRT gestellt werden. Solche Leistenverletzungen sind im Sport nicht selten, doch wie entstehen sie und wie werden sie behandelt? Der Experte Helmut M. K. Weiberlenn aus Hamburg behandelt seit Jahren erfolgreich in seinem gelenkwerk orthopädische Verletzungen und gibt Auskunft über die Verletzung von Lustenberger.

Was ist eine Leistenverletzung?

Grundsätzlich spricht man bei allen Verletzungen in der Leistengegend um Leistenverletzungen. Dabei kann es sich zum Beispiel um Entzündungen, eingeklemmten Nerven oder um die Reizung des Bandes zwischen beiden Schambeinen handeln. Diese Verletzung kann bei jeder Sportart entstehen, in der Sportler einen großen Schritt machen müssen oder Gegnerkontakt haben. Bei Sportlern bezeichnet eine Leistenverletzung einen Riss, eine Überbelastung oder eine Zerrung der Muskeln der Oberschenkel-Innenseite. Die Verletzung befindet sich meist am Übergang vom Muskel in die Sehne oder zwischen Schambein und Sehne. Handelt es sich um Beschwerden im Muskel, sind diese oft auf eine falsche Bewegung zurückzuführen. Kommt es bei der Verbindungsstelle zu Problemen, dann liegt das meist an eine längeren Überbelastung.

Risikofaktoren

Natürlich gibt es auch einige Risikofaktoren, die eine Leistenverletzung begünstigen. Dazu gehören Haltungsabweichungen des Beckens und der Wirbelsäule oder unterschiedliche Beinlängen sowie kurze Muskeln. Wer sich nicht ausreichend vor einer Trainingseinheit aufwärmt, erhöht das Risiko natürlich auch. Unkontrollierte Bewegung werden außerdem durch Konzentrationsverlust und Ermüdungen begünstigt.

Leistenverletzung behandeln in Hamburg

Grundsätzlich hängt die Behandlung von der Schwere der Verletzung ab. Ein Riss in der Leistenmuskulatur oder eine Leistenzerrung wird dabei nach Graden eingeordnet. Handelt es sich um eine Leistenzerrung ersten Grades, ist nur eine kleine Anzahl an Adduktoren gerissen. Bei einer Zerrung zweiten Grades sind mehrere Muskelfasern gerissen. Bei einer Leistenzerrung dritten Grades, sind alle Muskelfasern gerissen. Bei leichten Verletzungen werden meist entzündungshemmende Medikamente verschrieben und Wärmebehandlungen. Handelt es sich um eine schwere Leistenverletzung kann auch eine chirurgischer Eingriff in Frage kommen. Hier wird das Gewebeband durch eine Naht gestrafft, so dass auch die Hinterwand vom Leistenkanal gestärkt wird. Die betroffenen Nerven werden dabei entweder entfernt oder verlegt. Die Heilung dauert im Idealfall nur 1 bis 2 Wochen. Danach kann der Sportler wieder trainieren. Eine weitere Möglichkeit ist, den Leistenkanal mithilfe eines angeklebten oder angetackerten Kunststoffnetzes zu stabilisieren.

Sofortmaßnahmen

Körperliche Betätigung einstellen
In jedem Fall sollte auf körperliche Betätigung bei einer Leistenverletzung verzichtet werden. Bei Zerrungen ersten und zweiten Grades sollten mindestens 2 bis 4 Wochen geruht werden und bei Zerrungen dritten Grades 6 Wochen oder mehr. Die betroffene Stelle sollte sofort gekühlt werden. Eispackungen minimieren die Schwellungen und verhindern, dass sich Blut unter der Haut ansammelt.

Stelle kühlen
Der Adduktor sollte so schnell wie möglich gekühlt werden. Eispackungen können Schwellungen minimieren, den Schmerz lindern und verhindern. Um beste Ergebnisse zu erzielen sollte die Leistengegend alle 2 bis 3 Stunden für 20 Minuten gekühlt werden.

Leiste hochlagern
Die Leiste sollte hochgelagert werden, damit das Blut gut zirkulieren kann.

Schmerzmittel
Schmerzmittel können nicht nur die Schmerzen lindern, sondern auch die Schwellung reduzieren.

Die richtige Therapie beim Experten in Hamburg

Das gelenkwerk Weiberlenn hat bereits langjährige Erfahrungen im Bereich von orthopädischen Behandlungen und kann Ihre Leistenverletzung optimal diagnostizieren und effektiv behandeln. Dazu gehört auch ein ausführliches Beratungs- und Informationsgespräch. Falls Sie mehr über Leistenverletzungen erfahren wollen, dann informieren Sie sich auf unserer Internetseite oder vereinbaren Sie direkt einen Termin beim Spezialisten Helmut M.K. Weiberlenn!